Uhrzeit

Unsere Schule als Ort des Lernens PDF Drucken E-Mail

Der Unterrichtstag


Die Förderschule geistige Entwicklung ist eine Ganztagsschule. Der Unterricht findet montags bis donnerstags in der Zeit von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr und freitags in der Zeit von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr statt. Der Unterrichtstag gliedert sich wie folgt:


07.45 -   8.00 Uhr                   Ankunft der Schulbusse

08.00 - 10.00 Uhr                   Unterricht mit Pause

10.00 - 10.30 Uhr                   Hofpause

10.30 - 12.15 Uhr                   Unterricht mit Pause

12.15 - 13.00 Uhr                   Mittagessen

13.00 - 13.30 Uhr                   Hofpause

13.30 - 15.00 Uhr                   Unterricht

15.00 – 15.15 Uhr                  Abfahrt der Schulbusse




Förderung und Unterricht


Es gibt keinen festgelegten Fächerkanon und keinen Stoffverteilungsplan. Die jeweiligen Lerninhalte müssen von der Schule selbst erarbeitet bzw. von dem einzelnen Lehrer auf den einzelnen Schüler bzw. die jeweilige Lerngruppe abgestimmt und in „individuellen“ Förderplänen niedergelegt werden.


Jeder menschliche Aspekt muss als Lernbereich gesehen werden, wie zum Beispiel Tätigkeiten der Förderpflege: Erleichterung bei der Nahrungsaufnahme, Pflege, Herstellen des körperlichen Wohlbefindens. Die individuellen Schülerinteressen sind Grundlage für die Auswahl von Lerninhalten und Unterrichtsthemen. Form und Ausprägung der Behinderung sowie Lebensalter bestimmen die Gestaltung des Unterrichts.


Schwerpunkt des Unterrichts ist eine handlungsorientierte und lebenspraktische Förderung der Schülerinnen und Schüler, die davon ausgeht, dass sie zu ihrer selbständigen Lebensführung aller Voraussicht nach lebenslange Hilfe benötigen. Der umfassende pädagogische Auftrag lautet, die Schüler zu Selbstverwirklichung in sozialer Integration zu führen.


Unsere Schüler werden in folgenden Zielbereichen unterrichtet:

  • Fähigkeit zum Erfassen der eigenen Person und zum Aufbau eines Lebenszutrauens
  • Fähigkeit, sich selbst zu versorgen und zur Sicherung der eigenen Existenz beizutragen
  • Fähigkeit, sich in der Umwelt zurechtzufinden und sie angemessen zu erleben
  • Fähigkeit, sich in der Gemeinschaft zu orientieren, sich einzuordnen, sich zu behaupten und sie mitzugestalten
  • Fähigkeit, die Sachumwelt zu erkennen und mitzugestalten


Innerhalb unserer Schulform hat sich der Bildungsauftrag in den letzten zehn Jahren wesentlich erweitert und differenziert. Das Lern- und Bildungsangebot richtet sich nach den beobachteten Lernbedürfnissen und den Lerninteressen der Schülerschaft. Der gesamte Unterricht wird, wie in der „normalen Schule“ auch, gefächert. Lern- und Entwicklungsbereiche sind z. B. Wahrnehmung, Sprache und Kommunikation, Mathematik, Sport, Musik, Werken, Hauswirtschaft. Je nach Alter und Behinderung der Schüler verändern sich auch die Auswahl und der Schwerpunkt der Fächerauswahl.


Insgesamt handelt es sich um eine Vielfalt von Angeboten aus allen Bereichen des täglichen Zusammenlebens und um ein Zusammenwirken von traditionellen „Fächern“ und grundlegenden Lernangeboten im Bereich der Körperwahrnehmung.


  • Lernangebote aus allen Bereichen des Sachunterrichts: z. B. Gesellschaftslehre und Naturwissenschaften
  • vielfältige Bewegungs- und Sportangebote: z. B. Psychomotorik, Arbeitsgemeinschaften
  • Angebote zur basalen Stimulation und Kommunikation: z. B. zum Erleben der Umwelt mit allen Sinnen durch das Erleben des eigenen Körpers
  • Erziehung zur Selbständigkeit und Selbstbestimmung durch vielfältige Exkursionen: z. B. Café, Einkaufen, Theater, Aufführungen zu Festen, Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel, Schülerfirma
  • Lernen und Arbeiten mit neuen Technologien (z. B. Computer)
  • Unterricht mit elektronischen Kommunikationshilfen: z. B. Alpha- oder Deltatalker


Der Ausgangspunkt für jede pädagogische Arbeit und das gesamte unterrichtliche Tun ist jeweils der einzelne Schüler im Zusammenleben mit seiner Lerngruppe und seiner gesamten Umwelt.



 


Unterrichtsplanung

in der Förderschule geistige Entwicklung


Unsere Schule unterscheidet sich in ihren grundlegenden Zielen nicht von denen anderer Förderschultypen oder Schularten: Die dort zu unterrichtenden Kinder und Jugendlichen sollen mit Kompetenzen ausgestattet werden, so dass sie gegenwärtige und zukünftige Lebenssituationen mit möglichst wenig Hilfe „von außen“ bewältigen und sie sich als handelnd erlebende Menschen verwirklichen können.


Curriculare Untergliederung:


-          Erfahren der eigenen Person und Aufbau eines Lebenszutrauens

-          Selbstversorgen und Beitragen zur eigenen Existenzsicherung

-          Zurechtfinden und angemessenes Erleben in der Umwelt

-          Orientieren in sozialen Bezügen und Mitwirken bei ihrer Gestaltung

-          Erkennen und Gestalten der Sachumwelt



 


Zeugnisse


Die Schüler erhalten nach jedem Schuljahr ein Gutachtenzeugnis, in dem das Arbeits- und Sozialverhalten und die Lernfortschritte während des vergangenen Schuljahres beschrieben werden.