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Schule und Trägerschaft


Unsere Schule ist eine der vier Förderschulen für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung in der Trägerschaft der Stadt Köln. Das Schulgebäude im Stadtteil Köln – Poll wurde zunächst gebaut als „Schule für Lernbehinderte“.

Seit 1988 besuchen diese Schule Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“, wodurch zahlreiche Umbauten und Veränderungen innerhalb und außerhalb des Schulgebäudes notwendig wurden, z. B. die Installation eines Aufzuges und von Rampen, um auch den schwerstbehinderten Schülerinnen und Schülern im Rollstuhl den Schulbesuch zu ermöglichen. Zahlreiche Veränderungswünsche konnten während der letzten Jahre erfüllt werden, viele andere sind Teil der zukünftigen Entwicklung. Hierzu gehören vor Allem ein Erweiterungsbau und Um- und Neugestaltungen der Schulhöfe und des Außengeländes, um den Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.

Im Jahre 1994 fand eine Zusammenlegung der beiden „Schulen für Geistigbehinderte“ (alte Bezeichnung) der Stadtteile Poll und Mülheim statt, so dass von den ehemals fünf Kölner Schulen für Geistigbehinderte noch vier Schulen bestehen blieben. Für die Erweiterung der Poller Schule waren wiederum zahlreiche Veränderungen notwendig. Seit vielen Jahren sind wir nun alle ein integrativer Bestandteil der Poller Gemeinde und angewiesen auf die Unterstützung der Poller Bürger sowie anderer engagierter Menschen, um Spielgeräte und Klassenfahrten finanzieren zu können. Die aktive Teilnahme der Poller Bürger und verschiedener Vereine unseres Stadtteils zeigt sich bei allen Schulfesten und bei ihrer Unterstützung im Förderverein. Die Teilnahme der Lehrerschaft an den Aktivitäten der Poller Bürger ermöglicht ein gegenseitiges Kennen lernen.





Die Räumlichkeiten unserer Schule


Unsere Schule verfügt im Hauptgebäude über 12 Klassenräume mit jeweils einem Gruppenraum und über 1 Klassenraum ohne Gruppenraum, sowie über zahlreiche Fachräume für fachbezogenen Unterricht und Therapie:

  • Lehrküche, Raum für Wäschepflege, ein Werkraum für Holz und ein Kombiraum (mit Maschinenraum und Lagerräumen), ein Tonraum (mit Brennofenraum)
  • Turnhalle, Mehrzweckraum für besondere Aktivitäten (Theater, Disko, Gruppenförderung)
  • drei Pflegeräume, Schülertoiletten im Hauptgebäude und auf dem oberen Schulhofgelände, Arzt- und Therapieraum, zwei Räume für Krankengymnastik
  • Snoezelenraum, Bällchenbad
  • Aula, Schulhof, Spielplatz, Schulgarten
  • Lehrerzimmer, zwei Räume für Schulleitung, Sekretariat, Lehrertoiletten, Besprechungszimmer (gleichzeitig auch Medienraum), Hausmeisterloge und Serverraum
  • Kellerräume: mit Raum für Reparaturen von Fahrrädern, Medienlagerraum und Billardecke


Aufgrund der steigenden Schülerzahlen in den letzten Jahren wurden auf dem Schulgelände Unterrichtscontainer aufgestellt: sechs Klassenräume ohne Gruppenraum, ein Bewegungscontainer und ein Pflegeraum. Die Unterrichts- und Fördersituation in Containerklassen entspricht nur bedingt den eigentlichen Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler. Die ersten Schritte für einen Erweiterungsbau sind getan. Ende 2010 wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Im Frühsommer 2012 wurde das neue, von der Schulkonferenz verabschiedete, Raumprogramm für den "Ersatzbau für mobile Einheiten" dem Rat der Stadt Köln zur Bewilligung vorgelegt und in die Schulentwicklungsplanung einbezogen.


Neue größere Bauvorhaben im Stadtteil Poll haben in absehbarer Zukunft auch weitreichende Veränderungen im Grundschulbereich zur Folge. Beabsichtigt ist, eine der integrativen Grundschulen (Altenberger Kreuz, Link) zweizügig zu erweitern durch einen zusätzlichen Standort in direkter Nähe zu unserer Förderschule.

Für die nächsten Jahre sind also dementsprechend auf unserem Schulgrundstück und in direkter Nähe zu unserer Schule umfangreiche Baumaßnahmen vorgesehen. Darüber hinaus ist die politische Leitidee hinsichtlich inklusiver Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderung auch für unsere Schule zukunftsweisend hinsichtlich einer Schulentwicklung in den nächsten Jahren.


Durch diese beiden Aspekte:


  • Umsetzung erforderlicher baulicher Erweiterungsmaßnahmen im Förderschulbereich als auch im Primarstufenbereich einer nahe gelegenen Grundschule und
  • die angestrebte Grundlegung / Erweiterung inklusiver Beschulung durch den Schulträger Stadt Köln
bietet sich nun die einmalige Gelegenheit, diese beiden Vorhaben miteinander zu verknüpfen und evtl. mit Ihrer Hilfe gewinnbringend umzusetzen.





Ausstattung


Die Ausstattung der oben genannten Räumlichkeiten muss auf die besonderen Bedürfnisse unserer Schüler abgestimmt werden. Die „besondere“ und „spezielle“ Ausstattung bestimmt das allgemeine Unterrichtsgeschehen und die individuellen Möglichkeiten für die Förderung und die therapeutischen Maßnahmen.

Um jeden Schüler bzw. eine Lerngruppe angemessen fördern zu können, müssen die Räumlichkeiten und die Ausstattung eine innere und äußere Differenzierung ermöglichen. Die notwendigen Fördermaßnahmen erklären den erhöhten Bedarf an ausreichenden zusätzlichen Raumangeboten und deren medialer Ausstattung. Grundsätzlich muss die räumliche und mediale Ausstattung unserer Schule folgende Aspekte berücksichtigen:

  • „Jeder“ menschliche Aspekt muss als Lernbereich angesehen werden, wie z. B. die Förderpflege und die Bewegungsförderung, und
  • viele unterschiedliche Altersstufen, vom Schulanfänger bis hin zum Erwachsenen, müssen bei der Einrichtung und Gestaltung von Fachräumen und Pflegeräumen beachtet werden, aber auch – als Ganztagsschule – Möglichkeiten für Spiel- und Freizeit bieten.